Wir begleiten Unternehmer bei der Gründung einer DOOEL oder DOO in Nordmazedonien – rechtssicher, transparent und ohne unrealistische Steuerversprechen.
Nordmazedonien ist kein Offshore-Konstrukt, sondern ein EU-Beitrittskandidat auf dem Balkan mit realer Infrastruktur, echten Betriebsstätten und Doppelbesteuerungsabkommen mit allen drei DACH-Staaten.
Unternehmensgewinne unterliegen regulär 10 % Körperschaftsteuer. Für Einkommen, Dividenden und Umsatzsteuer gelten eigene Regelungen, daneben u. a. Grundsteuer und Sozialversicherungsbeiträge.
Über das One-Stop-Shop-System des Zentralregisters ist die Eintragung ins Handelsregister nach vollständiger Vorbereitung der Unterlagen häufig innerhalb von 2–3 Werktagen abgeschlossen.
Buchhaltung, Büro und Personal kosten einen Bruchteil des DACH-Niveaus. Deutschkenntnisse und DACH-Erfahrung sind am Arbeitsmarkt weit verbreitet – Deutschland zählt zu den wichtigsten Handelspartnern.
Ausländische Gründer sind mazedonischen grundsätzlich gleichgestellt. Kein lokaler Partner erforderlich – volle Kontrolle über Ihre Gesellschaft, mit Gestaltungsfreiheit bei der Geschäftsführung.
Zugelassene TIDZ-Nutzer können bis zu zehn Jahre von Körperschaftsteuer und Einkommensteuer auf Gehälter befreit werden – u. a. für Produktion, Software und Forschung. Mehr zur TIDZ →
MEZ-Zeitzone, rund 2 Flugstunden ab Wien oder München, europäische Arbeitskultur. Interessant für Nearshoring, IT-Dienstleistungen und Produktion mit Kunden im DACH-Raum.
Die wichtigsten Steuersätze im direkten Vergleich. Die Werte für DACH sind typische Gesamtbelastungen; im Einzelfall variieren sie je nach Gemeinde, Kanton und Gewinnhöhe.
| Steuerart | 🇩🇪 Deutschland | 🇦🇹 Österreich | 🇨🇭 Schweiz | 🇲🇰 Nordmazedonien |
|---|---|---|---|---|
| Körperschaftsteuer (gesamt) | ~30 % inkl. GewSt & Soli | 23 % | ~12–21 % je Kanton | 10 % |
| Spitzensteuersatz Einkommen | 45 % + Soli | 50–55 % | ~22–45 % je Kanton | 10 % Flat Tax |
| Besteuerung von Dividenden | ~26,4 % Abgeltungsteuer | 27,5 % KESt | variabel (Teilbesteuerung) | 10 % Quellensteuer |
| Mehrwertsteuer (Regelsatz) | 19 % | 20 % | 8,1 % | 18 % (erm. 5 / 10 %) |
| Weitere Abgaben (Auswahl) | GewSt | – | kantonal | Grundsteuer 0,1–0,2 %, SV-Beiträge |
Stand: 2026, vereinfachte Darstellung ohne Gewähr. Ersetzt keine steuerliche Beratung – die tatsächliche Belastung hängt von Ihrer individuellen Struktur und Ihrem Wohnsitz ab.
Rechtsgrundlagen und Quellen: nordmazedonisches Körperschaftsteuergesetz, Mehrwertsteuergesetz, Public Revenue Office (UJP) und Invest North Macedonia. Zuletzt fachlich geprüft: Juli 2026.
Die Technologisch-Industriellen Entwicklungszonen (TIDZ) sind das stärkste Förderinstrument des Landes: bis zu zehn Jahre Befreiung von der Körperschaftsteuer und der Einkommensteuer auf Mitarbeitergehälter. Begünstigt ist nicht nur klassische Produktion – die Steuerverwaltung nennt ausdrücklich auch Informationstechnologie, Softwareentwicklung, Hardwaremontage, digitale Aufzeichnung, Computerchips, wissenschaftliche Forschung und Produktion auf Basis neuer Technologien.
Rechtsgrundlagen und Quellen: Gesetz über die technologisch-industriellen Entwicklungszonen, Public Revenue Office (UJP), Directorate for TIDZ und Invest North Macedonia. Zuletzt fachlich geprüft: Juli 2026. Alle Befreiungen setzen Zulassung und Erfüllung der Beihilfebedingungen voraus.
Seriöse Anbieter nennen keine Pauschalpreise, bevor sie Ihre Struktur kennen. Statt einer Fantasiezahl zeigen wir Ihnen, woraus sich die Kosten zusammensetzen – Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch.
Vorbereitung, Gründung, steuerliche Registrierung und Kontoeröffnung dauern je nach Struktur und Bankprüfung typischerweise mehrere Wochen. Vieles lässt sich per Vollmacht vorbereiten – ob eine vollständig digitale Abwicklung möglich ist, hängt u. a. von den Gesellschaftern, der Bank und den KYC-Anforderungen ab.
Wir prüfen Ihre Ausgangslage: Geschäftsmodell, Standortwahl und TIDZ-Eignung. Die steuerlichen Folgen in Ihrem Heimatland klären Sie parallel mit Ihrem dortigen Steuerberater – auf Wunsch arbeiten wir ihm direkt zu.
Reservierung von bis zu drei Wunschnamen, Vorbereitung des Gesellschaftsvertrags und der Übersetzungen. Auf Wunsch bereiten wir eine Gründung per Vollmacht vor – die Machbarkeit ohne Anreise klären wir im Einzelfall.
Registrierung Ihrer DOOEL oder DOO beim Zentralregister über das One-Stop-Shop-System – nach vollständiger Vorbereitung der Unterlagen häufig innerhalb von 2–3 Werktagen, inklusive Steuernummer.
Kontoeröffnung bei einer mazedonischen Bank inklusive KYC-Prüfung. Ob eine persönliche Vorsprache nötig ist oder eine Fern-Identifikation genügt, unterscheidet sich je nach Bank und Einzelfall. Einzahlung des Stammkapitals gemäß der mit dem lokalen Anwalt festgelegten Modalitäten.
Anmeldung bei Sozialversicherung und ggf. Mehrwertsteuer, Geschäftsadresse an Ihrem Wunschstandort (Skopje, Bitola, Ohrid oder in einer TIDZ-Zone), auf Wunsch Büro und erste Mitarbeiter – echte Substanz statt Briefkasten.
Laufende Buchhaltung, Jahresabschluss und Steuererklärungen durch unser Partnernetzwerk vor Ort.
Die meisten ausländischen Gründer wählen eine der beiden Varianten der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Beide sind mit der deutschen bzw. österreichischen GmbH und der Schweizer GmbH vergleichbar.
Ein-Personen-GmbH · 1 Gesellschafter
GmbH · 2 oder mehr Gesellschafter
Eine Auslandsgesellschaft ist nur so gut wie ihre Verankerung im Steuerrecht Ihres Wohnsitzstaates. Hier sprechen wir Klartext – denn genau daran scheitern unseriöse „Steuersparmodelle".
Das Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland–Nordmazedonien (in Kraft seit 2010) verhindert die doppelte Besteuerung von Gewinnen und Dividenden. Entscheidend ist jedoch das deutsche Außensteuergesetz: Mit einer Körperschaftsteuer von 10 % kann Nordmazedonien aus deutscher Sicht als niedrig besteuernd gelten (§ 8 Abs. 5 AStG: Grenze 15 %).
Ob die Hinzurechnungsbesteuerung (§§ 7–13 AStG) greift, hängt insbesondere von den Beteiligungsverhältnissen und der Einordnung der Einkünfte als aktiv oder passiv ab. Wichtig: Der gesetzliche Substanznachweis des § 8 Abs. 2 AStG ist auf EU- und EWR-Gesellschaften beschränkt – eine operative Präsenz in Nordmazedonien allein kann eine Hinzurechnungsbesteuerung daher nicht in jedem Fall ausschließen. Die Struktur muss vor der Gründung individuell geprüft werden. Wer den deutschen Wohnsitz aufgibt und wesentliche Kapitalgesellschafts-Beteiligungen hält, muss zudem die Wegzugsbesteuerung (§ 6 AStG) einplanen.
Österreich zählt zu den wichtigsten Investoren in Nordmazedonien – die WKO unterhält ein AußenwirtschaftsBüro in Skopje, und das Förderprogramm go-international unterstützt den Markteintritt. Das DBA Österreich–Nordmazedonien regelt die Aufteilung der Besteuerungsrechte.
Auch Österreich kennt seit 2019 eine CFC-Regelung (Hinzurechnungsbesteuerung, § 10a KStG) für niedrig besteuerte Passiveinkünfte sowie den Methodenwechsel bei bestimmten Dividenden. Für operative Gesellschaften mit echter Tätigkeit vor Ort – Produktion, Nearshoring, Handel am Balkan – ist die Struktur dagegen gut planbar und wird teils sogar gefördert.
Für Schweizer Unternehmen steht selten die Steuerersparnis im Vordergrund – die Schweiz besteuert Unternehmen selbst moderat. Interessant ist Nordmazedonien vor allem als Nearshoring- und Produktionsstandort: Lohnkosten auf einem Bruchteil des Schweizer Niveaus, MEZ-Zeitzone, kurze Flugverbindungen und eine leistungsbereite, mehrsprachige Arbeitnehmerschaft.
Das DBA Schweiz–Nordmazedonien sichert Dividenden-, Zins- und Lizenzflüsse ab. Eine mazedonische Tochtergesellschaft Ihrer Schweizer AG oder GmbH lässt sich schlank aufsetzen und aus der Schweiz heraus konsolidieren.
Die Hauptstadt ist die naheliegende Wahl – aber nicht immer die beste. Je nach Geschäftsmodell, Personalbedarf und Lebensqualität lohnt der Blick auf andere Regionen des Landes. Passende Büros, Hallen und Ladenlokale finden Sie über unsere Gewerbeimmobilien-Suche.
Wirtschafts- und Verwaltungszentrum mit internationalem Flughafen, dem größten Talentpool (IT, Sprachen, Finance) und der besten Infrastruktur. Erste Wahl für Dienstleister, Holdings und alle, die häufig fliegen.
Am UNESCO-Welterbe Ohridsee gelegen – höchste Lebensqualität im Land. Beliebt bei Auswanderern, Remote-Unternehmern und für Tourismus-Projekte. Eigener Flughafen mit Saisonverbindungen in den DACH-Raum.
Traditionsreiche Wirtschaftsregion nahe der griechischen Grenze mit niedrigen Miet- und Lohnkosten. Interessant für Produktion, Landwirtschaft und Handel Richtung Griechenland.
Junge, mehrsprachige Bevölkerung mit starker Diaspora-Verbindung nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz – viele Rückkehrer mit DACH-Berufserfahrung als Mitarbeiterpotenzial.
Zentren der Textil- und Lebensmittelindustrie mit etablierter Lohnfertigung für deutsche Auftraggeber. Gute Wahl für produzierende Betriebe mit Kostenfokus.
Technologisch-Industrielle Entwicklungszonen im ganzen Land – u. a. in Skopje, Tetovo, Štip und Prilep – mit bis zu 10 Jahren steuerlicher Befreiung für zugelassene Nutzer. Details zur TIDZ →
30 Minuten, kostenlos und unverbindlich: Wir analysieren Wohnsitz, Geschäftsmodell, TIDZ-Eignung und Substanzanforderungen – und sagen Ihnen auch ehrlich, wenn es sich für Sie nicht lohnt.
Je genauer Ihre Angaben, desto konkreter unsere erste Einschätzung.
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